Souffleur: News von der Bühne: Stuttgart, München, Wien

 

Hallo zusammen,

heute gibt es wieder einen kleinen News-Ticker mit ein paar Events und News aus der Bühnenwelt.
Vorankündigung: Sonntag besuche ich die Premiere von „Sekretärinnen“ im Tiroler Landestheater. Eine ausführliche Rezension folgt dann Anfang nächster Woche.

 

20 Jahre Musicals in Stuttgart

Stuttgart feierte Montagabend das 20-jährige Jubiläum von Musicals in Stuttgart im SI-Centrum. Mit einer Gala unter dem Motto „Celebrate Musical“ kamen zahlreiche Promis und Politiker zusammen um zu feiern. 1994 wurde mit „Miss Saigon“ das erste Musical in Stuttgart gefeiert. Rolf Deyhle gründete damals das Unternehmen „Stella“ und holte zahlreiche Broadway- und West End Hits nach Deutschland.  Bald wurde ein zweites Musicaltheater in Stuttgart erbaut. Trotz aller Investitionen ging Stella pleite und Stage Entertainment übernahm die beiden Theater, die nun Apollo-Theater und Palladium-Theater heißen. Das heutige SI-Centrum ist nach Hamburg das größte Areal für Musicals und Unterhaltungen.
Auf der Musicalgala sangen unter anderem Mark Seibert und Leah Delos Santos verschiedenste Hits aus Produktionen, die in Stuttgart Halt machten.
Insgesamt besuchten mehr als 17 Millionen Zuschauer 18 Produktionen in den letzten 2 Jahrzehnten.
Merle Hoch,  John Voojis, Hannes Nedele (Tarzan als Kind)
Bild: Schwarzwälder Bote 

Premiere von „We will rock you“ in München


Das Queen-Musical hat in der bayrischen Landeshauptstadt seine Zelte aufgeschlagen.  Das Musical mit 21 Songs von der britischen Pop-Band Queen feierte eine gelungene Premiere. Brian May, Gittarist der Band ließ es sich nicht nehmen, des Publikum per Videobotschaft zu begrüßen: „Grüß Gott Bavaria! München, Time to Rock!“ Noch bis 13. Dezember ist das Stück im Deutschen Theater zu Hause und rockt die Bühne. 



Das Musical „We will Rock You“ in München. Bild: Susanne Drill/DT

Bertrand de Billy von Wiener Staatsoper zurückgezogen

 

 

Stardirigent Bertrand de Billy hat seinen Rückzug von der Wiener Staatsoper bekanntgegeben.   Nach Unstimmigkeiten mit Intendant Dominique Meyer zu Neuinszenierungen von Wagners Lohengrin legte de Billy den Taktstock hin. Das Kapitel Staatsoper ist für die Dauer der Amtszeit von Dominique Meyer für mich abgeschlossen“, sagte er gegenüber der österreichischen Zeitung Kurier. Anlass der Streitigkeiten waren die Neuinszenierungen im Haus am Ring, welche de Billy nicht dirigieren sollte. Der Dirigent zog die Konsequenz und verlässt das Haus. Alle bereits geplanten Konzerte und Produktionen werden abgesagt bzw. von anderen Dirigenten besetzt. Bertrand de Billy ist nach dem Abgang von Franz Welser-Möst bereits der zweite Dirigent, der binnen Monaten der Wiener Staatsoper den Rücken kehrt. 





 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 

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