„Aladdin“-Musical feierte Premiere in Hamburg

Hamburg ist um ein weiteres Musical reicher. In der Hansestadt an der Elbe feierte das Disney-Musical „Aladdin“ seine Europa-Premiere.
Das Musical basiert auf dem gleichnamigen Film von den Disney-Studios. Die Musik hat ebenfalls Alan Menken dazu beigesteuert und um einige Songs erweitert, so dass ein rund dreistündiges Bühnenspektakel auf die Beine gestellt wurde.

Richard Salvador Wolff mimt in der Titelrolle Aladdin den kleinen Straßengauner aus Agrabah, der später um das Herz der schönen Prinzessin Jasmin kämpft, gespielt von Myrthes Monteiro.

Bis auf den letzten Platz besetzt war die Neue Flora in Hamburg mit allerlei geladenen Gästen. Eine Europapremiere ist auch schon ein denkwürdiger Anlass. Uraufführung hatte Aladdin zunächst am Broadway in New York. Dementsprechend bunt und glitzernd ist auch die Show aufgebaut. Ob das den Nerv der Europäer trifft, wird sich erst noch zeigen.
Die Stage Entertainment hat nach eigenen Angaben auf jeden Fall einen zweistelligen Millionenbetrag in Technik, Equipment und Kostüme gesteckt, damit Jasmin und Aladdin dann auch wirklich mit dem fliegenden Teppich abheben können.

Die ersten Kritiken zeugten von Standing Ovations an den Previews und auch an der Premiere, doch soll so mancher Scherz oder Satz doch ein bisschen zu viel des Guten gewesen sein.
Restlos begeistert waren allerdings alle von Enrico De Pieri, der als magischer Flaschengeist Aladdin drei Wünsche erfüllen muss. Er stahl sichtlich den Hauptdarstellern die Show und war der heimliche Star des Abends.

JPG 72 dpi (RGB)-Premierenfotos Disneys ALADDIN im Stage Theater Neue Flora
Schlussapplaus bei der Premiere: De Pieri, Salvador-Wolff und Monteira in der Mitte  Bild: Stage Entertainment

Aladdin ist neben „König der Löwen“ das zweite Disney-Musical, das in Hamburg aufgeführt wird. Ob es allerdings sich auch so erfolgreich halten kann – König der Löwen spielt mittlerweile seit 14 Jahren – oder ob alles nur ein fauler Zauber ist, werden erst die Zuschauerzahlen zeigen.

by KulturKiwi

Fotos: Stage Entertainment

Kommentar verfassen